Am 21.08.09 rief das Jugendamt des Landkreises Ansbach um 09:00 Uhr meine Frau Franziska telefonisch an und wollten wissen, ob ein Arzttermin für unsere 3 Kinder Isabell 9 Jahre, Maximilian 5 Jahre und Paula Vanessa Hecht 5 ½ Wochen besteht.

Franziska antwortete: „Noch nicht, mein Mann ist nicht da, er will sich darum kümmern doch er geht davon aus das die Kinderärztin im Urlaub ist.“

Darauf antwortete das JA: „Geht in Ordnung“ … und beendete das Gespräch

Um 10:00Uhr rief ich, Maik , bei der Kinderärztin an und vereinbarte einen Arzttermin für Isabell, die am Nephrotisches Syndroms leidet und Paula Vanessa, für ihre U3 Untersuchung einen Termin für den 24.08.09 um 09:15Uhr. Die bevorstehende U9 Untersuchung unseres Sohnes, so verblieben wir mit der Arzthelferin, würden wir zum ende des Monats machen, da diese 60,00 Euro kosten würde.

 

10:45Uhr klingelten 2 Mitarbeiter überraschend und unangemeldet an unserer Tür und wollten dringend mit uns reden. Da wir gerade mit den Kindern besprachen was wir zu Mittag machen wollen, sagte ich zu den Jugendamtsmitarbeiterinnen, dass es ungünstig ist doch wenn es so dringend wäre können sie gerne herein kommen.

 

Wenn es bei uns klingelt, gehen die Kinder in ihre Zimmer.

In der Wohnung schauten sich die Jugendamtsmitarbeiterinnen um. Unser Sohn Maximilian kam aus seinem Zimmer, ging auf Frau Lux zu und zeigte Ihr gleich offenherzig sein Buch das er gerade anschaut. Die andere Jugendamtsmitarbeiterin (Namen leider nicht bekannt) fragte ob wir uns setzen wollen, woraufhin ich abermals zustimmte.

 

Kaum am Tisch gesessen, begann eine Jugendamtsmitarbeiterin das Gespräch mit dem Satz:

„Sie haben uns belogen, es gibt keinen Arzttermin.“ daraufhin antwortete ich: „Wir haben sie nicht belogen, wir haben einen Arzttermin am Montag den 24.08.09 um 09:15Uhr mit Isabell und Paula und wenn sie mir nicht glauben, können sie gern anrufen und sich erkundigen.“

Darauf meinte Frau Lux, die sich zuvor mit Maximilians Buch befasste: „Das werden wir auch tun, darauf können sie sich verlassen und jetzt würden wir gern ihre Tochter Isabell sehen.“ woraufhin ich aufstand und Isabell aus ihrem Zimmer holte.

 

Isabell kam zögernd, dennoch mit einem freundlichem lächeln aus dem Zimmer und begrüßte die Jugendamtsmitarbeiterinnen aus der Distanz heraus mit einem eingeschüchtertem „Hallo“. Frau Lux antwortete auf diese Begrüßung mit dem Satz: „Na, stimmts du warst böse und darfst deshalb nicht raus.“ Isabell verzog fragend und zugleich verwirrt ihr Gesicht, schaute fragend zu uns und antwortet: „Häää … nein ich war nicht böse, ich möchte nur lernen und nicht runter gehen.“ Meine Frau reagierte ebenfalls auf die frage von Frau Lux mit der Gegenfrage: „Was soll das denn jetzt, heißen?“ doch beide Jugendamtsmitarbeiterinnen ignorierten die Frage meiner Frau und meinten erneut zu Isabell: „Du brauchst nicht lügen, wir wissen das du böse warst und als Strafe nicht raus darfst.“

 

Isabells lächeln verschwand aus ihrem Gesicht und sie antwortete erneut: „Nein ich war nicht böse, ich möchte einfach nur lernen und Mama helfen und nicht raus.“

 

Doch Frau Lux ließ nicht ab von Isabell, woraufhin ich meinte: „Es reicht, wenn sie nicht aufhören den Kindern etwas einzureden, möchte ich sie bitten die Wohnung zu verlassen. Frau Lux ließ nicht von Isabell ab und redete trotz weiterer 2 Aufforderungen von mir die Wohnung zu verlassen ungestört und ohne Anzeichen einer Reaktion auf Isabell ein. Die zweite Mitarbeiterin versuchte mich einzuschüchtern mit der Aussage: „Wenn wir sie raus schmeißen würden, würden sie mit der Polizei wieder kommen.“ Daraufhin antwortete ich: „Wenn sie der Meinung sind dies tun zu müssen, müssen sie das machen, vielleicht unterlassen sie es ja dann den Kindern etwas einreden zu wollen.“. Woraufhin sie erwiderte, „Gut dann würden wir gerne noch ihren Kühlschrank sehen, da uns Meldungen aus ihrem Umfeld vorliegen das die Kinder nichts zu essen bekommen.“. Franziska, ziemlich aufgebracht, dass die Frau Lux immer noch nicht von Isabell ab ließ meinte nur: „Es reicht, sie bekommen gar nichts mehr zu sehen.“ und ich antwortete: „Sie können gern den Kühlschrank sehen auf ihren weg nach draußen wenn sie die Wohnung verlassen.“. Daraufhin ließ auch Frau Lux von Isabell ab, beide standen auf und folgten mir zur Küche, wo ich unser Gefrierschrank sowie unsere beiden Kühlschränke öffnete und meinte: „Wie sie sehen, Gefrierschrank, Kühlschränke alles gefüllt.“. Die Mitarbeiterinnen schauten sich die Kühlschranke an und meinten nur: „Gut“, dann wanden sie sich Maximilian zu und fragten, „Was habt ihr denn gefrühstückt?“ und Maximilian antwortete mit lockerer Stimme: „Och nichts weiter nur Kekse, Käse und Wurst.“. Darauf reagierte Franziska und Isabell mit dem Satz: „Toast haben wir auch gegessen.“. Doch die Jugendamtmitarbeiterinen reagierten nicht und fragten Maximilian weiter:

 

„Und was gibt es bei euch zum Mittag?“ Maximilian erwiderte: „Nudeln, Fleisch und Ketchup.“.

Dann wanden sich die Jugendamtsmitarbeiterinnen erneut Isabell zu die mittlerweile verängstigt sich an Franziska heran presste und fragten, nachdem sie feststellten, das Isabell einen blauen Fleck an der Wange und zwei kleinere am arm hat: „Oh, wo hast du die denn her, wirst du gehauen?“ Darauf entgegnet Isabell: „Nein werde ich nicht, die blauen Flecke am arm sind vom Pulen an Mückenstichen und der im Gesicht vom Spielen.“. Doch die Juendamtmitarbeiterinnen beginnen erneut auf Isabell einzureden: „Du brauchst keine angst haben, wir passen auf dich auf, sag ruhig das du geschlagen wirst.“ und versuchten ihr über den Kopf zu fahren wobei sie den Kopf weg drehte, Isabell antwortet darauf nur mit einem lächeln: „Ich glaube ich sage ihnen am besten gar nichts mehr.“. Die Mitarbeiterinnen antworteten nur mit dem Satz: „Ja möchtest nichts mehr sagen, verstehen wir, hast Angst das du wieder gehauen wirst.“ worauf Isabell wieder antwortet: „Nein werde ich nicht.“. Noch bevor die Jugendamtsmitarbeiterinnen erneut etwas sagen konnten, reagierte ich abermals mit dem Satz: „Ich glaube sie haben jetzt alles gesehen und ich hatte sie schon mehrmals aufgefordert die Wohnung zu verlassen.“. Daraufhin wendeten sich die Jugendamtsmitarbeiterinnen dem Ausgang zu, wünschten uns noch einen schönen Tag und gingen.

 

Als die Jugendamtsmitarbeiterinnen die Wohnung verlassen hatten, fragte uns Isabell: „Was war das denn? Warum wollten die das ich so komische Sachen sage?“ darauf hin antwortet meine Frau die sich mittlerweile wieder mit mir an den Tisch gesetzt hat und immer noch sehr aufgebracht war:

 

„Die suchen wahrscheinlich einen Grund euch uns weg zu nehmen.“ und Isabell antwortet: „Ich möchte aber nicht hier weg.“ und Maximilian antwortet zugleich: „Ich will auch nicht weg.“.

Daraufhin fragte ich beide Kinder: „Habt ihr mit irgendjemand über zu Hause gesprochen oder irgendetwas erzählt dass das Jugendamt sagt, jemand aus unserem Umfeld?“

Die Kinder schauten sich gegenseitig fragend an und meinten nur: „Nein, mit niemandem.“.

 

 

Anschließend stand ich auf und ging zu unseren Nachbarn die mittlerweile gute Freunde der Familie sind, zu fragen, ob, wann und wo wir uns auf einen Kaffee treffen wollen, da unsere Kinder sehr häufig mit ihrer Tochter Rebecca spielen und auch befreundet sind.

 

 

Simone und Kay meinten nachdem wir uns eine weile über den Besuch der Jugendamtmitarbeiterinen unterhalten hatten, dass sie zu uns hochkommen wollen und ich ging wieder in unsere Wohnung wo meine Frau und die Kinder bereits auf mich warteten um Mittag zubereiten zu können. Ich berichtete allen von der Unterhaltung mit Kay und Simone und das Sie auf einen Kaffee hochkommen wollen würden. Kurz darauf klopfte es an der Tür und Simone kam zu Besuch da Kay mit Rebecca nachkommen wollte, rannten die Kinder durch ihre Zimmer und diskutierten wo sie mit Rebecca spielen wollen.

 

 

Doch noch bevor es dazu kam das die Kinder mit Rebecca spielen konnte, klingelte es an der Haustür und es meldete sich erneut das Jugendamt des Landkreises Ansbach.

 

 

Ich öffnete die Tür und sah die gleichen 2 Jugendamtsmitarbeiterinnen die zuvor schon bei uns waren sowie eine weitere Jugendamtsmitarbeiterin und 2 Polizeibeamte und eine Polizeibeamtin.

 

 

Die Jugendamtsmitarbeiterin sagt: „Hallo, da sind wir wieder.“. Daraufhin bat ich sie erneut in die Wohnung in dem glauben, dass im bei sein der Polizeibeamten alles seinen rechtmäßigen und geregelten Gang gehen würde. Mittlerweile war es zwischen 13:00 Uhr und 14:00Uhr. Als Simone die Menschenmenge sah stand sie auf und wollte die Wohnung verlassen worauf hin eine Jugendamtsmitarbeiterin zu ihr meinte die vor der Tür im Wohnungsflur stand: „Wollen sie jetzt etwa schon gehen?“, Simone lachte und meinte nur: „Ja, eigentlich schon.“ und verließ unsere Wohnung um mit ihrer Tochter und ihrem Hund im Garten sich etwas zu beschäftigen.

Also Simone die Wohnung verlassen hat, trat eine der Jugendamtsmitarbeiterinnen vor uns und fragte uns wo Maximilian und Isabell sein, da meine Frau unsere 5 Wochen alten Tochter auf dem Arm hielt, ging ich in das Kinderzimmer unseres Sohnes wo beide verängstigt, ihre Kuscheltiere ganz fest umklammert und Hände haltend auf dem Bett saßen, als ob sie schon wüssten was folgen würde und bat sie heraus zu kommen was sie auch zögernd taten.

Als die Jugendamtsmitarbeiterin alle drei Kinder sah, meinte sie zu mir und meiner Frau: „Wir haben uns im Jugendamt beraten und sind zu dem Entschluss gekommen, dass hier eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt und wir nehmen jetzt alle drei Kinder mit.“.

In diesem Moment brach für mich und meine Frau eine Welt zusammen, während ich noch wie angewurzelt, völlig sprachlos dastand und die Jugendamtsmitarbeiterin anstarrte, ging meine Frau mit unserem Baby auf dem Arm zu den anderen beiden Kindern, wo schon eine Jugendamtsmitarbeiterin stand und sagte nur mit lauter Stimme: „Nein, bitte nehmen sie uns nicht die Kinder weg.“. Im gleichen Moment klammerte sich Maximilian an meiner Frau fest, Isabell versuchte vor den Jugendamtsmitarbeiterinnen und Polizeibeamten wegzulaufen. Maximilian begann am ganzen Körper zu zittern, begann zu weinen und sagte immer wieder: „Mama, ich will nicht weg.“. Isabell versuchte sich immer wieder von den Polizeibeamten und Jugendamtsmitarbeiterinnen zu lösen, hielt ihren Kuschellöwen ganz fest klammerte sich am Treppenpfeiler, weinte und meinte immer wieder zu den Jugendamtsmitarbeiterinnen: „Geht weg, lasst uns in ruhe, uns geht es gut, wir wollen nicht weg, ihr macht die ganze Familie kaputt.“. Die Kinder und auch meine Frau sagten noch mehr zu den Beamten und zu den Jugendamtsmitarbeiterinnen doch bekam in diesem Moment nicht alles mit da ich selbst in Tränen ausbrach und immer wieder fragte: „Wieso wollen sie uns die Kinder weg nehmen? Wo liegt denn eine Kindeswohlgefährdung vor? Wie kommen sie dazu? Bitte nehmen sie uns nicht unsere Kinder.“. Dann nahm ich meiner Frau unser Baby ab, da ich bereits sah wie eine Jugendamtsmitarbeiterin versuchte meiner Frau unser Baby weg zu nehmen, dass schlafend auf ihrem arm lag als sie versuchte die Kinder vor den anderen anwesende Jugendamtsmitarbeiterinnen zu schützen, die auf die Kinder einredeten mit aussagen wie, wir wollen euch doch nur helfen oder niemand will etwas kaputt machen und ihr fahrt doch nur in die Ferien. Immer wieder versuchten meinte Frau mit den beiden Kindern die sich an ihr Fest klammerten und sich versuchten gegen die Hände der Jugendamtsmitarbeiterinnen zu wehren und ich mit unserem Baby auf dem Arm, dass ich schützend an mich presste und unter Tränen in Erfahrung zu bringen, dass was denke ich ein jeder in einer solchen Situation wissen möchte, Warum? Wieso? Auf welcher Grundlage? Wo? Doch wir bekamen nur Schweigen als Antwort der Jugendamtsmitarbeiterinnen. Stattdessen antworteten die Polizeibeamten immer und immer wieder mit dem Satz: „Machen sie es doch nicht so schwer, wenn sie sich quer stellen und es schwer machen, sehen sie ihre Kinder nicht wieder. Je eher sie Kooperieren des so eher sehen sie ihre Kinder wieder und die Gründe der Inobhutnahme können sie aus dem Gerichtsbeschluss ersehen.“

 

Nur gab es keinen Gerichtsbeschluss.

 

Meine Frau stellte sich immer wieder vor die Jugendamtsmitarbeiterinnen und sagte mehrmals:

"Bitte nehmen sie mir nicht die Kinder ich mache auch alles was sie wollen nur nehmen sie mir nicht die Kinder.“. Dies bekam auch unsere Nachbarin durch unser geöffnetes Balkonfenster mit.

 

 

Doch unser ganzes bitten, flehen und wimmern wurde von allen anwesenden Polizei wie auch Jugendamtsmitarbeiterinnen ignoriert und als meine Frau in einem Moment der Unachtsamkeit versuchte sich auf unsere Tochter zu konzentrieren die bereits umringt war von Leuten die auf sie einredeten, gelang es dem Jugendamt unseren Sohn zu nehmen. Sie nahmen ihn auf den Arm, pressten seinen Kopf an sich und trugen ihn fort. Die Dorfbewohner die sich bereits angesammelt haben sowie unsere Nachbarin sahen, wie Maximilian völlig verängstigt mit den Kopf an die Schulter der Jugendamtsmitarbeiterin gepresst weggetragen wurde und waren schockiert.

 

 

Was ich gar nicht mitbekommen habe.

 

 

Kurz darauf ließ meine Frau, unter Schock stehend und wie in Trance, von unserer Tochter ab, woraufhin auch sie von einer Jugendamtsmitarbeiterin gegen ihren Willen aus der Wohnung gezogen wurde. Ich rannte nochmal zu Isabell zusammen mit meiner Frau kurz bevor sie die Wohnung verließ, sie weinte immer noch und flehte bei uns bleiben zu können. Wir nahmen sie in den arm und sagten ihr das wir sie ganz doll lieben und wir jetzt alle ganz tapfer sein müssen. Dann wurde sie auch schon aus der Wohnung gezogen und meine Frau begann auf die Anweisung des Polizeibeamten hin Sachen für Maximilian und Isabell zu packen während ich immer noch unser Baby Paula Vanessa auf dem Arm hielt.

 

 

Unten an der Haustür angekommen sah unsere Tochter Isabell unsere Nachbarin Simone, die bei sich im Garten stand, riss sich von der Jugendamtsmitarbeiterin los rannte zu unserer Nachbarin umarmte sie und meinte zu ihr: „Tante Simone, bitte sag denen das es uns hier doch gut geht und wir nicht weg wollen, auf mich hören die nicht.“ Darauf hin trat eine Jugendamtsmitarbeiterin an unsere Nachbarin heran und meinte zu ihr: „Sagen sie, dass sie in die Ferien fahren würde.“. Was unsere Nachbarin auch tat worauf unsere Tochter, während sie wieder weg gezogen wurde, ihr noch sagte: „Tante Simone bitte sag zu Rebecca das ich sie ganz doll lieb hab und nicht mehr mit ihr spielen kann.“.

 

 

Während dessen versuchte meine Frau verzweifelt zu erreichen, dass das Jugendamt doch wenigstens unsere 5 Wochen alte Tochter bei uns lassen kann, doch ohne Erfolg. Von den Jugendamtsmitarbeiterinnen gab es nur ein Kopfschütteln. Ich hielt immer noch unsere jüngste Tochter auf dem Arm und ging eine Etage höher, um Sachen für unsere jüngste zu holen, natürlich wie die ganze zeit zuvor auch, in Begleitung eines Polizeibeamten allerdings ohne Jugendamtsmitarbeiterin, worauf dieser meinte: „Sie haben ja eine richtig schöne Wohnung hier.“

 

 

Ich antwortete nur: „Das ist jetzt auch egal und hilft uns nicht weiter.“ worauf hin dieser zu mir antwortete „Sagen sie doch so was nicht, sie und ihre Kinder haben es doch gut hier und wenn in 24 Stunden kein Beschluss für die Inobhutnahme ihnen schriftlich vorliegt, kommen die Kinder doch wieder zu ihnen zurück.“. Ich realisierte dies in diesem Moment nur halb und ging wieder runter zu meiner Frau wo diese immer noch versuchte verzweifelt eine Antwort zu erhalten b.z.w. Das Jugendamt abzubringen von ihre Vorhaben und drohte sich selbst etwas anzutun. Das Jugendamt reagierte nicht auf diese Drohung und die anwesende Polizistin meinte: „Frau Hecht, was soll das denn jetzt!“ darauf antwortete meine Frau: „Na was denn, wenn sie uns jetzt alles wegnehmen wofür wir bisher gekämpft haben und was uns wichtig ist!“. Darauf folgte keine Reaktion mehr in der Wohnung von Seiten der Polizei oder der Jugendamtsmitarbeiterinnen. Ich wandte mich von den Polizeibeamten, die mir nachliefen ab und wollte meiner Frau folgen, woraufhin dieser fragte:

„Herr Hecht, wo wollen sie denn nun schon wieder hin?“ ich sagte nur: „Zu meiner Frau damit sie sich von unserer jüngsten Tochter noch verabschieden kann.“. Darauf entgegnete der Polizist:

„Machen sie das nicht, dass muss doch nicht sein, damit machen sie es ihrer Frau noch schwerer.“.

 

Ich ignorierte diese Aussage und ging zu meiner Frau. Zusammen zogen wir unsere 5 Wochen alte Tochter an verabschiedeten uns von ihr und legten sie in ihre Kinderwagenschale die dann auch ein Polizist weg trug. Dann meinte noch eine Jugendamtsmitarbeiterin wenn sie noch etwas wollen können sie das dem Richter erzählen und ging. Meine Frau und ich standen immer noch unter Tränen an der Balkontüre und schauten den Kindern hinterher. Als diese dann los fuhren, brach meine Frau und ich zusammen. Etwa 10min nachdem die Jugendamtsmitarbeiterinnen und die Polizisten weg war, kam Simone in unsere Wohnung gestürmt und brach ebenfalls mit den Worten: „Die Jugendamtsmitarbeiterin hat mir gesagt, dass es sich um eine Kindeswohlgefährdung handelt und ich auf euch aufpassen soll weil ihr sagtet ihr wollt euch etwas antun. Warum sagen die so was? Denn Kindern geht es doch gut bei euch, ich hab es denen gesagt doch die interessiert das nicht.“ in Tränen aus. Um 17:30Uhr klingelte eine Dame aus der Nachbarschaft mit den Worten: „Ich hab gehört was passiert ist und meinen Anwalt angerufen, ihr sollt euch ganz schnell bei ihm melden.“. Auf dem Weg zu der Bewohnerin aus der Nachbarschaft meinte diese weiterhin: „Ich hab gehört was passiert ist, angeblich akute Kindeswohlgefährdung, dass kann ja nicht sein, ich habe die Kinder so oft gesehen, dass sind so liebe und immer fröhlich, da musst ich einfach meinen Anwalt anrufen.“. Bei ihr angekommen telefonierte ich um 17:45Uhr mit Rechtsanwalt , von dem ich nach Schilderung des Sachverhaltes und des Ablaufes erfuhr, dass er sofort gekommen wäre wenn ich mich eher gemeldet hätte und das wir die Kinder gar nicht hätten mitgeben müssen. Weiterhin erklärte er sich sofort bereit, ohne irgendetwas zu verlangen, dass er sich am Montag früh mit dem Jugendamt in Verbindung setzt um sich zu informieren auf welcher Grundlage und so weiter.

 

Nach dem Telefonat mit dem Rechtsanwalt und einem kurzen Gespräch mit der Nachbarin, ging ich wieder zurück zu meiner Frau wo auch noch Simone war die mir berichtete, dass meine Frau Wasser im Wasserkocher aufsetzte, eine Nuckelflasche ausgewaschen hat und auf die frage von Simone, was sie da macht nur antwortete: „Na ich muss doch für Paula eine Flasche fertig machen, sie hat doch Hunger.“. Als Simone daraufhin rüttelte und ihr sagte das Paula nicht da ist, brach sie erneut zusammen.

 

Hilfe suchend was ich in einer solchen Situation machen soll rief ich unsere Hebamme, an und informierte sie über die Geschehnisse und die derzeitige Situation. Sie äußerte Unverständnis über die Vorgehensweise des Jugendamtes zumal wie sie uns Mitteilte das Jungendamt des häufigeren bei ihr anruft um sich über den Zustand von Paula Vanessa zu erkundigen und sie jedes mal aufs neue mitteilen kann, dass Paula sich bester gesundheitlicher Verfassung befindet und optimal entwickelt wir uns sehr gut um die kleine kümmern und auch ihre Hilfe und Rat in Anspruch nehmen. Weiterhin war sie entsetzt über den Kindesentzug vom Jugendamt nicht informiert wurden zu sein zumal sie am Samstag den 23.08.09 einen Termin mit uns hatte.

 

 

Daraufhin rief ich die Gynäkologin meiner Frau an, da sich dort ebenfalls das Jugendamt gemeldet hat und sie uns auch nach der Schwangerschaft sehr hilfreich zur Seite steht und auch die beiden großen Kinder schon gesehen hat und weiß was wir für unsere Kinder alles tun würden. Auch sie äußerte großes Entsetzen über die Vorgehensweise des Jugendamtes da sie keinen Anlass für diesen Entschluss feststellen konnte, leider kann sie aber derzeit nichts machen da sie im Urlaub ist.

 

Um ca. 19:00Uhr rief ich bei der Polizei an und sprach mit einem bei der Inobhutnahme anwesenden Polizisten,

dieser teilte mir mit, dass sie sich 10min vor dem Eintreffen bei uns mit den Jugendamtsmitarbeiterinnen trafen und sie fragten, ob diese Aktion abgesichert sein, woraufhin eine Jugendamtsmitarbeiterin ihren Vorgesetzten anrief und meinte, dass das ganze Gerichtlich abgesichert wäre, um so mehr sei er verwundert gewesen, dass wir von den Jugendamtsmitarbeiterinnen weder ein Beschluss noch etwas anderes bekommen haben und überhaupt fand er den Vorwurf und alles sehr eigenartig. Doch er konnte dazu nichts sagen, da er und seine Kollegen, ausschließlich zur Amtshilfe da waren. Er weiß auch nicht wo die Kinder hingebracht wurden sind, da sie getrennte Wege fuhren aber wir können doch beruhigt davon ausgehen, da das Jugendamt doch die Kinder jetzt hat, es den Kindern gut geht.

 

Nach diesem Telefonat bestätigte sich unser Verdacht immer mehr, dass da etwas nicht stimmt und wir begannen im Internet zu recherchieren, Gesetze zu wälzen, Erfahrungsberichte zu lesen und Hilfe zu suchen, wo wir auf der Internetseite von Fr. Fischer,  landeten und sie auch zu 23:00 Uhr anriefen, mit ihr redeten und wieder sehr viel Mut und Kraft gewannen.

An Schlaf, Essen oder sonstiges war diese Nacht nicht zu denken, immer wieder brachen meine Frau und ich redeten mit den Kindern obwohl sie nicht da waren und wollten Flaschen für Paula machen, brachen in Tränen aus, fragten uns was wir Falsch gemacht haben, wieso es dazu kam und ob es den Kindern gut geht, was sie wohl gerade machen und wo sie sind. Diese Unwissenheit ist so Seelen zerreißend.