unsere Bemühungen

 

Am 22.08.09 um 09:00Uhr wollten wir nicht mehr untätig rumsitzen und Versuchten uns mit der Kindergartenleiterin unseres Sohnes Maximilian, die wir leider nicht erreichten und der direkte Erzieherin unseres Sohnes ist, die wir dann auch erreichten, in Verbindung zu setzen. Ich erreichte sie unter ihren Privatnummern, die ich hier nicht angeben möchte, stattdessen gebe ich bekannt, das beide im Kindergarten Wiedersbach arbeiten. Die Leiterin, war ebenfalls entsetzt über die Vorgehensweise des Jugendamtes und teilte uns weiterhin mit das ihr Anfragen von Seiten des Jugendamtes bezüglich Maximilian´s Verhalten oder Gesundheitszustand nicht bekannt sind und auch wenn welche gekommen wären, sie eine Kindeswohlgefährdung nicht bestätigen kann. Ferner war sie darüber entsetzt, dass sie vom Jugendamt nicht über die Kindesentziehung informiert wurden sind. Am Montag den 24.08.09 haben wir einen Termin im Kindergarten mit Leiterin und Erzieherin von Maximilian bezüglich der angeblichen Kindeswohlgefährdung wo sie uns bestätigen, dass keine vorliegt.

 

Um 10:00Uhr erreichten wir zudem den Schulleiter unserer Tochter, unter seiner Privatnummer, der uns weder eine Anfrage des Jugendamtes bezüglich des Gesundheitlichen und Psychischen Verfassung, noch einen Verdacht von Seitens der Schule auf eine Kindeswohlgefährdung bestätigen kann. Weiterhin betonte er, dass er als Schulleiter doch der erste wäre, da davon etwas wüsste oder erfahren würde. Auch mit Hr. Fischer und der Klassenleiterin von Isabell haben wir ein Gesprächstermin unmittelbar nach den Ferien wo diese uns ihrer Ansicht nach, weder eine Kindeswohlgefährdung, noch eine Kontaktaufnahme des Jugendamtes bestätigen zur Erkundigung bestätigen.

Von 11:00Uhr bis 16:00Uhr haben, meine Frau und ich vor unserem Haus gestanden und haben, wie im SGB VIII §42 beschrieben, auf entweder einem Gerichtlichen Beschluss der uns Aufschluss darüber gibt wo die Kindeswohlgefährdung bestehen soll, wo unsere Kinder sind und das es denen gut geht, aber viel mehr auf unsere Kinder gewartet die nach Inobhutnahme ohne Beschluss binnen eines Tages wieder zurück sein müssen, gewartet. Doch es kam weder ein Beschluss noch die Kinder.

Daraufhin versuchte ich sämtliche Heime und Notdienste ausfindig zu machen in unserer Region, rief an, schilderte kurz die Situation um dann zu erfahren, dass es nicht richtig war wie das Jugendamt gehandelt hat und wenn unsere Kinder da wären, hätten sie sich entweder bei uns gemeldet oder es uns gesagt da sie die Kinder nicht festhalten wollen. Doch egal wo wir anriefen und hinfuhren unsere Kinder konnten wir nicht ausfindig machen.

Ca. 16:00Uhr erfuhr ich die Privatnummer von Fr. Clausen, vom Jugendamt des Landkreises Ansbach, wo ich anrief in der Hoffnung zu erfahren was da abgelaufen ist, wo unsere Kinder sind, warum man sie uns weg nahm und vor allem, wann sie endlich wieder bei uns sind. Nachdem

Fr. Clausen überrascht war, dass ich ihre Privatnummer habe, meinte sie nur, sie weiß das da etwas geschehen ist, aber weiß nicht was, ich möchte doch am Montag in ihr Büro kommen oder mich nochmal melden, denn sie weiß von nichts. Anschließend fragte sie mich noch ob ich ihre Büronummer habe oder ob sie mir die geben soll und wir beendeten das Gespräch.

Selbst ein erneuter, Hilfesuchender Anruf bei der Polizei Inspektion Ansbach, brachte uns lediglich den Namen der bei der Inobhutnahme anwesenden Polizistin, ein sowie die Aussage, dass lediglich Amtshilfe geleistet hätten, alles weitere würde sie nichts angehen das wäre unser Problem und sie hätten nichts mehr damit zu tun, wir sollen uns am Montag den 24.08.09 doch ans Jugendamt wenden und den Rechtsweg einhalten.

Nun haben wir Sonntag, den 23.08.09, haben 48 schlaflose Stunden hinter uns mit tränen vergießen betteln, flehen, erkundigen und fluchen, wir haben immer noch keinen Beschluss über die Maßnahme des Jugendamtes vom 21.08.09 unsere Kinder sind auch noch nicht wieder bei uns. Jede Sekunde fragen wir uns wo unsere Kinder sind und wie es ihnen geht. Immer noch versuchen wir zu verstehen, was wir falsch gemacht haben, dass das Jugendamt, eine Kindeswohlgefährdung beschlossen hat. Wir sehen die Kinder immer noch durch die Wohnung tollen, reden mit ihnen , suchen sie und wollen Paula füttern oder wickeln bis uns immer wieder die schreckliche Wahrheit einholt, dass sie nicht da sind.

Doch auch am Sonntag den 23.08.09 konnten wir nicht untätig herum sitzen und auf ein Wunder warten. Da wir immer noch nicht wissen, wo unsere Kinder sind, wie es ihnen geht und in welchem zustand sie sind, telefonierten und suchten wir sämtliche Krankenhäuser, Kinderheime und Einrichtungen sowie Kinder und Jugendschutzorganisationen aus unsererm Bundesland auf. Schilderten unsere Situation doch ohne Erfolg. Ausser entsetzen und ratlosigkeit bekamen wir keine informationen über den Verbleib unserer Kinder.

Selbst im Krankenhaus, in welchem unsere jüngste Tochter einpaar Tage zuvor zur Welt kam, und welche über den zustand von Paula berichten können, entgegnete man uns mit entsetzen.

Sofort stellte uns die behandelnde Kinderärztin bereitwillig ein Gutachten über den Zustand unser jüngsten aus.

Am Montag den 24.08.09 besuchten wir als aller erstes unsere Kinderärztin auf um uns den Termin, weshalb uns das Jugendamt der Lüge bezichtigte, bestätigten zu lassen. Ein Gespräch mit der Kinderärztin war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, da es gerade erst 08:00Uhr war.

Anschließend trafen wir uns mit unserem Anwalt beim Jugendamt des zuständigen Jugendamt des Landkreises Ansbach, um mit der Leiterin Fr. Clausen zu sprechen.

Frau Clausen wusste von dem ganzen Vorfall nichts und meinte nur sie müsse sich da erst erkundigen. Zusätzlich forderten wir im beisein unseres Anwaltes Akteneinsicht, welche auch zugesichert wurde, sobald die Akte vorliegen würde. Weithin machte sie sich nur Notizen sowie Kopien des Krankenhausgutachten sowie der Arztbestätigung über den vorhandenen Arzttermin. ANschließend meinte sie, sie werde sich melden und der Sache nachgehen.

Im Anschluß an diesem Jugendamtsbesuch, führen wir zum zuständigen Familiengericht um dort Akteneinsich über die Inobhutnahme sowie Informationen zu erhalten. Dort, so teilte man uns mit, gibt es weder eine Akte, noch einen Beschluss, lediglich ein Anruf des Jugendamtes vom 21.08.09 ging beim Gericht ein, in welchem man dem Gericht sagte, es habe eine, unserer seits freiwillige, Inobhutnahme statt gefunden. Diese aussage wurde auch unserem Anwat mitgeteilt.

In der Kanzlei unseres Anwaltes angekommen, verfassten wir sofort eine "Einstweilige Verfügung zur Herausgabe unserer drei Kinder durch das Jugendamt verfassten". Als Beweismittel legten wir alle vorhanden Bescheinigungen, Gutachten und Berichte die über den Zustand, der Verfassung und dem Verhalten der Kinder Aussage treffen bei.

Zusätzlich suchten wir erneut Kinderärztin und Hebamme auf um uns abermals über den Gesundheitszustand der Kinder zu informieren um ausschliessen zu können, dass in irgend einer Weise zu irgend einem Zeitpunkt auch nur Ansatzweise eine Gefahr bestand ausschliessen zu können.

Die Hebamme konnte sich die Inobhutnahme immer noch nicht erklären und war sehr verärgert, zumal sie selbst von der Jugendamtsmitarbeiterin Frau Molitor beauftragt wurde und ihr ständig über den zustand unserer jüngsten Tochter bericht ablegte. Jedoch nach der Inobhutnahme, waren die Aussagen der Hebamme gegenüber dem Jugendamt uninteressant.

Am Dienstag den 25.08.09, immer noch unwissend über den Zustand und verbleib unserer Kinder, sowie ohne einen Beschluss über die gerechtfertigte Inobhutnahme, fuhren wir erneut zum zuständgen Familiengericht nach Ansbach, wo wir wieder nur erfahren haben, dass immer noch kein Antrag für eine Inobhutnahme eingegangen ist.

Mit diesem Wissen, fuhren wir erneut zu unserem Anwalt, der bereits alles vorbereitet hatte und unseren Antrag auf Einstweilige Verfügung zur Herausgabe unserer Kinder um 11:00Uhr an das zuständige Familiengericht Ansbach persönlich mit der bitte um dringende Bearbeitung brachte.

Zu 12:00Uhr tratten wir erneut an das Jugendamt, des Landkreises Ansbach heran um die am Vortag zugesicherte Akteneinsicht zu erhalten. Doch diese wurde uns, mit den Worten: "Wenden sie sich an ihren Anwalt verweigert.". Auch auf die erneute Frage, wo denn die akkute Kindeswohlgefährdung bestand erhielten wir keine Antwort.

Als wir wieder zu Hause ankamen, standen wir wieder vor den leeren Kinderzimmern, meine Frau mit dem Strampler unserer Jüngsten Tochter in der Hand, konnte ihre Enttäuschung und erschopfung nicht länger zurück halten.

Am Mittwoch morgen den 26.08.09, fuhren wir erneut als erstes zum Familiengericht dort sagte man uns, das am 25.08.09 nachmittag ein Antrag für die Inobhutnahme vom 21.08.09 Eingegangen ist und der Beschluss ebenfalls noch am 25.08.09 nachmittags raus ist.

 Da sieht man wieder einmal wie der Rechtssprechung (Bsp. §42 SGB VIII ) beachtung geschenkt wird.

Mit dieser Information fuhren wir wieder zu unserem Anwalt, der darüber sehr überrascht war.

Über ihn erhielten wir am 25.08.09 erstmals Einblick in den Beschluss der Richterin Hüftlein vom Familiengericht in Ansbach, der unserer Ansicht nach jeglicher Beschreibung spotet, Fakten ignoriert und in keinster weise ausreichend begründet wurde. Auch wurde der Antrag unseres Anwalts in keinster Weise berücksichtigt.

Am Boden zerstört, unter dem Entzug der Kinder leidend, den Glauben an das Rechtssystem sowie an den Staat verloren erhielten wir zu Hause angekommen den nächsten Schock. Wir erhielten einen Kostenbescheid über die Inobhutnahme des Landkreises Ansbach in Höhe von 800,00 Euro. Datiert auf den 24.08.09. Noch nichteinmal den bereits vorhandenen Beschluss, sondern lediglich die Kostenrechnung wurde uns zugestellt.

Auch über den zustand unserer Kinder hatten wir noch keinerlei information, lediglich der verbleib unserer Kinder ging aus diesem Schreiben hervor.

14:00Uhr setzten wir uns mit dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend an, wo man uns an das Landesjugendamt Bayern verwies. Dort stießen wir erstmals auf Gehör als wir unsere Situation schilderten und man versprach uns, sich der Angelegenheit an zu nehmen.

Ferner wanden wir uns an unseren Bürgermeister der Stadt Leutershausen, der uns ebenfals gehör schenkte und sich der Sache nachgehen möchte.

Heute ist Donnerstag der 27.08.09 ... endlich kommt etwas Licht ins Dunkle. Um 09:00Uhr rief uns erstmals wieder unsere zuständige Jugendamtsmitarbeiterin Frau Molitor an und teilte uns mit, dass die Kinder wohl auf seien und in Pflegefamilien untergebracht sind. Ferner vereinbarte sie mit uns ein Gesprächstermin für Freitag den 28.08.09 zu 08:30Uhr.

Weiterhin wurde uns heute um 10:30Uhr endlich auch einmal ein Beschluss des Gerichtes zugestellt.

Nach einem Telefonat beim Landesjugendamtes Bayern, erfuhren wir, dass man das Jugendamt des Landkreises Ansbach anrief und ihm nahe legte, mit uns Kontakt auf zu nehmen und schnellstmöglich Kontakt mit dem Familiengericht Ansbach auf zu nehmen, um uns eine Anhörung ein zu räumen.

 Mitlerweile haben wir Freitag den 28.08.09 und es ist genau 12:05Uhr. Gerade, kommen wir von dem Jugendamtstermin. Getreu dem Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm", waren wir bereits um 08:14Uhr bei dem Jugendamt Landkreis Ansbach. Dort warteten wir, bis wir 08:38Uhr zum Gespräch mit Fr. Clausen, Fr. Fischer sowie Frau Molitor kamen. Das Gespräch begann sehr zögerlich. Nachdem sich alle Partein gesetzt haben, begann ich das Gespräch mit der Frage, womit sie die "akkute Kindeswohlgefährdung" begründen können, da unserer Ansicht nach, aus dem Beschluss keine Begründung hervor geht und in keinster Weise eine Gesetztliche Grundlage eingehalten wurde. 

Da es in uns, als wir die Mitarbeiterinnen, des Jugendamtes sahen, brodelte, schossen aus uns die Fragen nur so heraus. Als Antwort erhielten wir die Aussage, dass von den heute Anwesenden Jugendamtsmitarbeiterinnen keiner bei dem Geschehniss anwesend war und wir uns nun mal an den vorhandenen Beschluss des Familiengerichtes halten müssen. Wir können gern, uns an unseren Anwelt wenden und den Beschluss anfechten doch er ist nunmal derzeit rechtskräftig. Desweitern sagte man uns das wir uns getroffen haben um über die Zukunft der Kinder zu reden und nicht um Beschlüsse zu diskutieren. Dazu hätten wir bei einer Anhörung, Gelegenheit. Ferner wurden wir darauf hingewiesen, dass ein herantretten an die Öffentlichkeit die Rückführung der Kinder in die Familie nur erschweren und doch unnötig verzögern würde. (Hmmm .... §240 StGB Nötigung)

Aller Aufregung und Fragen unserer Seits zum trotz, versuchten wir ruhig zu bleiben, gemäß den Empfehlungen des Landesjugendamtes Bayern, und an die Zukunft unserer Kinder zu denken. Was natürlich sehr schwer war, da immer wieder die Inobhutnahme sowie dem Beschluss angesprochen wurde. So erklärten wir uns sofort und bereit, eine sozialpädagogische Familienhilfe in Anspruch zu nehmen. Auf unsere Anmerkung, dass wir diese auch schon eher in Anspruch genommen hätten und dieses auch schon Fr. Molitor mitgeteilt haben als sie uns damals am 27.05.09 bei uns war, entgegnete sie uns das würde nicht stimmen. (soviel zum Thema Ehrlichkeit)

In diesem Gespräch erfuhren wir auch das alle Kinder am Montag dem 24.08.09 beim Arzt waren und gesund sind. Abgesehen von unserer jüngsten Tochter Paula Vanessa, welche ein Gewichtsverlus, wenn auch nur von 10 Gramm zu verzeichnen hat. (da frag ich mich doch, warum verliert Paula auf einmal Gewicht und wo ist die akkute Kindeswohlgefährdung die nach §43 SGB VIII vollzogen und als gerechtfertigte nach §42 SGBVIII ausgelegt wird, wenn alle Kinder gesund sind. Bzw. müsste nicht Anzeichen auf der Haut oder am Kindeszustand erkennbar sein wenn Unhygiene besteht? Weiterhin frage ich mich da, wenn das JA dies bereits am Montag wusste, wie kann sie das dann beim Familiengericht am 25.08.09 als Grund für die Inobhutnahme vorbringen. Komisch klingt mir sehr nach §235 StGB Entziehung Minderjähriger, §153 StGB Falschaussage bzw. §154StGB Meineid)

Bei der ganzen fragwürdigen Angelegenheit, muss man Fr. Molitor, Fr. Fischer sowie Fr. Clausen zugute halten, dass sie, nach erneutem Tränenausbruch meiner Frau sowie dem zu verstehen geben einer Entfremdung, uns einräumten, dass wir im Laufe der nächsten Woche einmal unsere mitlerweile 6 Wochen alte Tochter sehen dürfen und vielleicht auch einmal die anderen beiden Isabell und Maximilian. Weiterhin gewähren sie uns, nachdem sie die Akte noch bearbeiten müssen, sprich Aufenthaltsort der Kinder sowie Gesrächsnotizen anderer Eltern entnehmen, am Montag den 31.08.09 um 11:00Uhr Akteneinsicht erhalten. (Da fragt man sich doch, was muss in einer persönichen Akte noch bearbeitet werden bzw. was machen Gesprächsaufzeichnungen anderer in unserer Akte? )

Nun ist schon Sonntag der 30.08.09, an schlaf ist schon seit Tagen nicht zu denken. Schließen wir die Augen, so sehen wir unsere Kinder. Öffnen wir die Augen so entgegnet uns Stille. Eine Stille die in der Brust schmerzt. Das ganze Wochenende brachten wir damit zu, zu verstehen warum das ganze geschah, wir welzten Unterlagen befragten erneut unser Umfeld doch kein erkennbarer Grund, warum diese plötzliche Inobhutnahme entgegen jeden bestehenden Rechts oder wo die akkute Kindeswohlgefährdung besteht. Wir haben sehr viele E-Mails erhalten von Menschen, die noch über Herz verfügen, die Sache kritisch hinterfragen und mit offenen Augen durchs Leben gehen. Bei all denjenigen möchten wir uns recht Herzlichst bedanken für ihre Anteilnahme, Ihre angebotenen Hilfen, Ihr gehör sowie Unterstützung. Der morgige Tag hält wieder viele Ereignisse bereit. Daher möchte ich es heute hierbei belassen und Euch morgen mehr berichten.

 

Heute, Montag der 31.08.09, der Tag begann mit Hoffnung und endete erneut in Verzweiflung. Nachdem wir die Nacht, mit Mühe und Not überstanden hatten, füren wir in aller frühe los, denn wie wir am Freitag erfuhren, befanden sich unsere beiden großen Kinder beim Arzt. Also ging unser erster Anlauf zu der für unsere Kinder zuständigen Kinderärztin wo wir uns über den Gesundheitszustand unserer Kinder erkundigen wollten. Doch statt der erhofften Antwort, erführen wir von der Kinderärztin, das sie zur Rechtspflegerin unserer Kinder benannt wurde und aufgrund des Gerichtsbeschlusses und zuvor geführten Telefonat mit Frau Molitor, keine Auskunft erteilen dürfe. Sie könne uns lediglich mitteilen das es den Kindern gut geht und sie soweit gesund sind.

Darauf hin fuhren wir zu unserem Landrat, in der Hoffnung, dass wir durch die große Mithilfe von einigen Gästen durch Beschwerdeschreiben und so weiter, endlich gehör zu finden und den Landkreis soweit zu bewegen, dass sie wenigstens die kleine 6 Wochen alte Paula Vanessa uns wieder geben könne. Doch der Landrat war nicht anwesend, statt dessen verwies man uns an seinen Vertretter Herr Lammel, dieser war sehr kurz angebunden, rutschte auf seinem Stuhl hin und her, verzog hin und wieder mal sein Gesicht und meinte, um es mal zusammen zu fassen, das JA wird schon wissen was es macht. Mit dieser Aussage gingen wir zu unserem Termin bei Frau Molitor, wo wir heute endlich den Termin für die Akteneinsicht bekommen haben. Doch was uns in dieser Akte entgegenkam, dazu muss man sagen, viele haben uns gewarnt doch wir wollten es nicht wahr haben, waren angebliche Aussagen die in keinster weise, ihrem Verhalten, ihrem Wortlaut und ihrem Satzbau gleichen. Ausgedachte aggumentationen von Pflegeeltern, die Glaubwürdigkeit von Zeugen, wird dort offen in frage gestellt.

Wir verlangten eine Kopie der kompletten Akte und Frau Molitor meinte, wir können sie morgen bekommen, da wir ja da eh da wären und sie es heut nicht mehr schaffen würde.

In diesem Moment erfuhren wir mit den Worten "ach ... hab ich das vergessen zu erwähnen" von Frau Molitor, dass wir morgen unsere 6 Wochen alte Tochter sehen können. Auf die frage meiner Frau wie lange wir etwas von ihr hätten, antwortet Frau Molitor, "na ich denke mal so eine Halbe Stunde".

Da haben, wir unsere Kinder seit über einer Woche weder gesehen noch gehört und nun sehen wir die jüngste und uns werden gerade mal 30 min eingeräumt.

Dennoch freuen wir uns auf morgen wenn wir die kleine sehen, wir hoffen nur, dass wir genügend Kraft haben uns auch wieder von ihr verabschieden zu müssen.

 

Nun ist schon Dienstag der 01.09.08, in 7 Tagen hat unsere große Tochter Isabell Geburtstag und wie wir heute bei unserem JA - Termin erfuhren, dürfen wir sie nicht sehen und andersweitig nicht Kontakt mit ihr aufnehmen. Heute durften wir unsere jüngste sehen, Paula Vanessa. Sogar länger als angesetzt. Fr Molitor setzte gestern eine Zeit von 30min an, doch Fr. Fischer, machte uns eine Besuchszeit von 2 1/2 Stunden möglich. Es war unbeschreiblich schön die kleine Maus wieder im Arm zuhalten, ihre keinen Hände zu streicheln und sie lächeln zu sehen. Um so schwerer viel der Abschied. Fr. Fischer meinte noch, dass Sie versuchen möchte sobald wie möglich uns wieder einen Termin ein zu räumen. Als die Pflegemutter wieder fuhr, wurden wir in einen Raum gebracht wo eine JA Mitarbeiterin sowie Fr. Molitor uns mitteilten, dass unsere Akte fertig kopiert wäre und wir diese für 30,00 Euro abholen können was wir auch taten.

Mit der Akte im Gepäck fuhren wir zu unserem Anwalt, wo wir wiederum erfuhren, dass wir mitte diesen Monats einen Anhörungstermin beim Gericht haben. Endlich geht es mal einen Schritt nach vorn.

Als wir zu Hause ankamen, widmeten wir uns ausführlich der JA-Akte und mussten mit erstaunen feststellen, dass das JA bereits vor der Abgabe der Schweigepflichtsentbindung kontakt und informationen eingeholt und diese auch erhalten hat. Weiterhin stellten wir in der Akte fest, dass es keinen Anhaltspunkt gibt, die eine Inobhutnahme rechtfertigen.

Zwischenzeitlch warf ich einen Blick in unser E-Mail Fach sowie in unser Gästebuch.

An dieser Stelle möchte ich mich für die Zahlreichen sachlichen Gästebucheinträge bedanken, sowie für die zahlreichen E-Mails. Dennoch find ich es erstaunlich, wie verletzend einige vorgehen und argumentieren, siehe Beiträge von teufel. Wir führen ein sehr offenes Leben, bei uns sind immer Gäste willkommen, sofern wir zu Hause sind. Mehr als den Leuten anbieten sich selbst ein Bild zu machen, können wir nicht. Es gibt immer Leute, die etwas ganz genau wissen möchten und hinterfragen, dies können sie gern tun (was auch schon einige gemacht haben). Gern geben wir antwort, doch das Gästebuch mit derartigen kommentaren zu beschreiben ist extrem schmerzhaft.

Um etwas klar zu stellen, wir erwarten kein Mitleid, Mitleid und Anteilnahme sind verschiedene sachen. Wie meine Großmutter zu sagen pflegt "Miteid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.". Wir möchten mit dieser Hompage die Öffentlichkeit darüber informieren, mit welchen Machenschaften, Methoden und Heimtücke das Jugendamt vor geht, wie verletztend die Konsequenzen sind und was wir alles unternehmen unsere Kinder zurück zu bekommen. Ich will nicht sagen das wir über Eltern sind, auch wir haben fehler denn schließlich "Nobody is Perfekt" doch würden, haben und werden wir nie etwas tun was unsere Kinder negaiv zu gunsten kommt denn wir lieben unsere Kinder wie, so glaube ich zumindest, jede Eltern ihre Kinder lieben.

 

Heut ist schon wieder Donnerstag, Donnerstag der 03.09.09. Wieder fast eine Woche. Wieder eine Woche ohne Kinder. Doch mit jedem Tag kämpfen, jeden Tag nachforschen, jeden Tag hinterfragen, kommen wir dem Ziel der Zusammenführung näher. Mitlerweile haben wir Sachen in Erfahrung gebracht, die wir hier derzeit auf Grund unserer Vorgehensweise noch nicht bekannt geben möchten. Die das Rechtswidrige vorgehen, des JA bestätigen. Dennoch werden wir sie zu gegebener Zeit hier bekannt geben.

12 Tage sind nun schon vergangen seit das JA uns rechtswidrig und ohne jeden Grund, ja auch jetzt sehen wir noch keinen rechtfertigenden Grund, für diese Maßnahme, uns unsere Kinder nahm.

Lediglich unsere Jüngste, Paula Vanessa, was uns auch kraft gegeben hat weiter zu kämpfen um die Rückkehr aller Kinder zu erzielen, durften wir sehen. Doch von unseren beiden großen Isabell und Maximilian haben wir bis heute noch kein Lebenszeichen erhalten, weder gesehen, noch gehört, noch das uns etwas berichtet wurde. Mit jedem Tag wachsen die Sorgen um Ihr Wohlergehen. Doch wenn wir jemanden darauf ansprechen, bekommen wir nur zu hören, vertrauen sie darauf das es den Kindern gut geht. Da soll man darauf vertrauen, doch wenn wir so etwas zu dem JA sagen, da wird es einem nicht geglaubt. Warum sollten wir dann der Aussage des JA trauen?

 

Heut ist Dienstag der 08.09.2009. Heut haben wir das 2. mal seit dem 21.08.09 unser Baby Paula Vanessa gesehen, ein erneuter Besuchstermin wird uns morgen eingeräumt, morgen dürfen wir auch das erste mal seit dem 21.08.09 unsere beiden anderen Kinder sehen und mit ihnen spielen. Ausfragen sowie Hoffnung machen, dürfen wir nicht, denn wie Fr. Molitor sagte, man möchte die beiden nicht aus ihrer Umgebung heraus reisen. Bald kann ich hier wieder nähere Informationen bekannt geben. Bis dahin möchte ich heut noch etwas ganz wichtiges hier bekannt geben.

 

Happy Birthday Isabell,

Alles Gute zum 10. Geburtstag

auch wenn wir dich nicht sehen oder hören durften wir denken und lieben Dich!

 

 

Mitlerweile haben wir wiedereinmal Freitag den 18.09.09. Am 15.09.09 hatten wir unsere erste Anhörung. Am 16.09.09 zu 12:15 Uhr, brachten uns zwei Mitarbeiter des JA unser jüngste Tochter Paula Vanessa wieder. Sie ist wieder bei uns und nach ausführlicher Begutachtung von Arzt und Hebamme kann man auch offiziell sagen, die kleine Maus ist wohl auf und wir freuen uns sie wieder in unserer Mitte zu haben. Was unsere beiden großen Kinder Maximilian und Isabell betrifft, so haben wir nichts neues zu berichten. Sie befinden sich immer noch in der Pflegefamilie und hoffen sie bald endlich mal wieder wenigstens sehen zu dürfen. Was die Anhörung bei Gericht betrifft, so habe ich doch eines gelernt, Kinder mit blauen flecken, wobei erst einmal egal ist ob vom spielen, zählen als Potenziell gefährdet. Die armen Kinder ... nun dürfen sie nur noch in mit schaumstoff gefütterten Räumen spielen. Dennoch werden wir weiter Kämpfen, bis wir wieder alle unsere Kinder vereint bei uns haben. Auch wenn es so sein mag, wie viele sagen, dass gleiche einem Kampf David gegen Gohliat, so darf man eines nicht vergessen, irgendwann fand auch David den passenden Kiesel um Gohliat zu Fall zu bekommen. Was die skeptiker angeht, so mögen sie sich doch, sofern sie selbst Kinder haben, einmal die frage stellen. Seid Ihr Euch sicher, dass ihr in den Augen bestimmter JA Mitarbeiter nicht die voraussetzungen eines Potenziellen Kindeswohlgefährder besitzt? Kleiner Tipp am Rande, sofern Ihr Kinder habt, zählt Ihr schon dazu. Zum Abschluss möchte ich hier noch einmal etwas zu verstehen geben, wir Prangern hier auf dieser Seite nicht den Job des JA  an sondern vielmehr die vorgehens und Arbeitsweisen einzelner Mitarbeiter. Wir mussten in Vergangenheit feststellen, dass es auch einige Mitarbeiter gibt, welche bedacht vorgehen und die eine Vermittelnde und Unterstützende Position einnehmen können.

 

Heute haben wir bereits Dienstag, den 20.10.09. Leider konnten wir bisher hier leider nichts weiter veröffentlichen, denn wie uns zugetragen wurde, machen einige Jugendamtsmitarbeiter und Rechtssprechende Organe ihre Entscheidungen von hier geschriebenen Abhängig. Doch nun haben wir lange genug uns das Wort verbieten lassen. Das was uns zugesagt wurde, wird nicht eingehalten.

Wo wir gerade beim Thema einhalten sind. Wie ich schon erwähnt hatte, ist unsere jüngste Tochter wieder bei uns im Haushalt, seit dem 16.09.09. Sie gewöhnt sich langsam aber sicher wieder an uns und ihre Umgebung. Dabei wird uns jeden Tag auf´s neue bewusst, Kinder werden so unheimlich schnell erwachsen. Wenn man in ihre kleinen Kulleraugen schaut und sie uns ein lächeln schenkt.... wenn wir sie in den arm nehmen und sie versucht sich mit uns zu unterhalten .... dann sagen wir jedes mal aufs neue, wie schön wäre es, wenn dies deine Geschwister sehen könnten.

Seit dem letzten Kontakt mit unseren anderen beiden Kindern, am 01.09.09, haben wir sie immer noch nicht gesehen oder gehört. Spricht man das Jugendamt darauf an, wird die Schuld untereinander zugeschoben. Doch nun ist es bald endlich so weit, am 23.10.09 um 15 Uhr, dürfen wir endlich wieder unsere anderen beiden Kinder Isabell und Maximilian sehen.

Bei der Gerichtsverhandlung am 15.09.09 hieß es, wir sollen die Kinder schnellstmöglichst wieder sehen dürfen und dann aller 14 Tage. Wie schon gesagt, am 15.09.09 war die Anhörung. Nun sollen wir am 21.10.09 erstmals auf die Pflegeeltern treffen und am 23.10.09 dürfen wir endlich unsere anderen beiden Kinder wieder sehen und dann angeblich auch aller 14 Tage bis endlich ein Urteil steht.

Da frag ich mich .... wer hat überhaupt von wem das RECHT bekommen über andere ein Urteil zu fällen? Wie dem auch sei unsere Freude die Kinder endlich wieder zu sehen, hören und zu umarmen ist unbeschreiblich.

Bis zum nächsten Gerichtstermin scheint es auch noch etwas zu dauern, denn vom Gericht wurde uns auferlegt ein psychologisches Gutachten bezüglich unserer Erziehungsfähigkeit erstellen zu lassen. Auch hatten wir diesbezüglich schon einen Termin, doch um einen Bericht verfassen zu können, möchte die Psychologin sehen wie wir mit den Kindern umgehen. Was aber derzeit nicht möglich ist, da wir die Kinder wie auch schon erwähnt seit dem 01.09.09 nicht mehr gesehen haben.

Wie man sieht geht hier so ziemlich alles drunter und drüber, wenn jemand gerne nähere informationen wünscht, so kann gern mit uns Kontakt aufgenommen werden. Auch werde ich jetzt wieder des öfteren hier etwas veröffentlichen.

 

Mittlerweile haben wir schon Montag den 02.11.2009. Am 23.10.09 durften wir endlich wieder unsere Kinder sehen. Dieses Bild der begegnung mit unseren Kindern werden wir nie wieder vergessen.

Wir hatten einen Termin am 23.10.09 um unsere Kinder zu sehen, der nach zahlreichen bangen letzenendes doch statt fand. Denn es gab ein ziemliches hin und her. Erst wurden Termine verschoben, dann war die zuständige Bearbeiterin krank und auch wieder nicht. Wie dem auch sein klappte es und wir konnten unsere Kinder endlich wieder sehen.

Als wir am 23.10.09 den Flur des Jugendamtes zu unserem Termin gingen, sahen wir von weitem schon unsere Kinder wie sie mit einer Honorakraft des Jugendamtes in das Spielzimmer gebracht werden sollten. Unsere Kinder sahen uns, riefen ... "Mama, Papa" kamen auf uns zugerand und fielen uns um den Hals. Nachdem wir die Kinder und die Kinder uns begrüßt hatten, sollten Sie in das Spielzimmer gebracht werden, was sich als nicht so einfach herausstellte, denn die Kinder wollten nicht mehr weg von uns. Nachdem wir ihnen aber sagten, dass wir gleich nachkämen gingen sie vor während wir in das Zimmer der Jugendamtsmitarbeiterin gebracht wurden, wo wir nach über 2 Monaten erstmals die Pflegeeltern kennen lernen sollten.

Nachdem wir einen 10 Minütigen, ruhigen dennoch angespannten, Wortwechsel hatten, konnten wir endlich zu unseren Kindern. Im Spielzimmer angekommen, wurden wir nochmals von den Kindern herzlich begrüßt indem sie uns um den Hals fielen und mit uns knuddelten. Wir hatten vom Jugendamt 2 Stunden für diese Besuchszeit bekommen, in dennen wir mit den Kindern spielten, tobten, bastelten und uns unterhielten. Doch 2 Stunden sind nichts. Sie waren schneller um als uns allen lieb war.

Als die 2 Stunden um waren, kam die Mitarbeiterin des Jugendamtes in das Spielzimmer und teilte uns mit das die Zeit um wäre. Unsere große Tochter Isabell versuchte noch mit der Mitarbeiterin zu reden und Sie davon zu überzeugen uns noch mehr Zeit zu geben. Auch diesmal wollten die Kinder  wieder am liebsten sofort mit nach Hause. Zum Abschied, als ich unsere große Tochter in den Arm nahm, sagte sie mit Tränen in den Augen ... "Papa wir müssen jetzt wieder stark sein" .... dann wurden wir wieder getrennt.

Es ist nach wie vor sehr Schmerzhaft seine Kinder nur auf den Fotos zu sehen. Zumal bis zum heutigen Tage immer noch keinerlei Beweise für die Beschuldigungen des Jugendamtes exestieren.

Nun sollen wir aller 2 Wochen die Kinder sehen dürfen, demzufolge diese Woche Freitag wieder. Doch wir wollen unsere Kinder nicht nur sehen, wir wollen Sie endlich wieder zu Hause wissen. 

Da wir schon mehrere Fragen nach unserer Jüngsten Paula Vanessa erhalten haben, möchte ich auch über sie berichten. Sie hat sich zu Hause wieder sehr gut eingelebt. Sie ist ein kleiner aufgeweckter Wonneproppen, der anfängt die Welt war zu nehmen. Wir gehen mit ihr, wie zuvor mit den anderen Kindern auch regelmäßig zum Arzt und haben auch eine Hebammenverlängerung beantragt.

Sie nimmt sehr gut an Gewicht zu. Zur Erinnerung, Geburtsgewicht 1760 Gramm und 44 cm groß zum 16.07.09. Mitlerweile ist sie 55cm groß und wiegt 4200 Gramm. Auch lacht Sie gern und viel, beginnt mit dem rumbrabbeln und beginnt alles anzusabbern.

Bei dem Tempo wie die kleine sich entwickelt, wird uns jeden Tag aufs neue bewusst, dass uns diese Entwicklungsbeobachtung bei den beiden großen vom Jugendamt genommen wird und dies uns kein Gericht und kein Mensch der Welt wieder geben kann.